Luison, der Fuchsteufel
Verfasst: 2. Juli 2019 13:06
Sie liefen… weg vor ihrem Jäger.
Er, seine Fähe und ihre beiden Jungen, getragen von ihren Eltern, liefen um ihr Leben.
Die Hunde folgten ihnen und waren auch gar nicht weit entfernt, nur ein Fehltritt trennte sie vor dem Tod durch ihre Kiefer… den Jäger von seinen Trophäen.
Sie schlucken Haken, schlüpften unter Wurzeln hindurch, durch dichte Farne. Immer wieder nur bekamen sie kurze Pausen, eh die Hunde, getrieben von der Jagd, ihre Fährte wiederfanden und wieder hinter ihnen her waren.
Sie konnten nicht mehr…
Die Hunde kamen langsam nähre. Verzweifelt sahen sie sich an… sie wussten, ihr Ende würde nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Ein Hund war fast an der Fähe dran, er setzte zum finalen Schlag an….
Die Taverne war gut gefüllt.
Ausschließlich Menschen saßen hier im „Fuchsbau“ und ließen es sich gut gehen, was daran liegen könnte, dass es in diesem Dorf nicht mehr gab als diese Taverne.
Das Tagewerk war getan:
Die Felder bestellt, das Korn gemahlen, das Vieh versorgt… die Jagd getan.
Es wurde gelacht, es wurde gefeiert, es wurde getrunken und sich Geschichten erzählt.
Eine Person passte aber nicht so recht ins Bild. Sie saß in der hintersten Ecke und kaute auf dem Brot herum, was wohl ihr Abendmahl werden sollte. Der Mantel ließ nur erahnen dass es sich um einen Mann handeln musste, zu Mal die Kapuze auch keinen Blick auf das Gesicht zuließ.
„Bist du verrückt? Fuchsjagd? Hast du nicht gehört, was dem Horst aus Steinfels passiert ist als er die Viecher gejagt hatte?“ Scheinbar ein Bauer stand empört auf während er sprach. „Getötet hat es ihn! Übel zu gerichtet! War nur noch schwer zu erkennen!“ Der Bauer redete sich in Rage. Der unverkennbare Jäger vor ihm zeigte sich unbeeindruckt. „Ammenmärchen…“ war seine Reaktion.
„Ammenmärchen?“ Der Bauer wurde nun noch lauter. „Der Fuchsteufel ist hier in der Nähe und du willst ernsthaft Füchse jagen gehen?“ Der Hund neben dem Jäger knurrte den Bauern an, worauf dieser langsam nachließ. Grinste die Kapuze?
„Ehrlich… wir sind gute Freunde, du kannst nicht dien Leben auf Spiel setzen, wenn so ein Wesen in der Nähe ist. Der Jäger beugte sich nach vorne. „Dann habe ich bald eine Trophäe mehr an der Wand.“ Er kramte eine Patrone hervor. „Das ist etwas, was Horst nicht hatte, Stew.“ Der Jäger grinste breit.
„Das mag ja sein, Sam, aber…. Was ist, wenn es sich um einen Dämon handelt? Oder gar um einen Geist? Die kannst du nicht töten!“ Bauer Stew war ernsthaft besorgt. Sam lehnte sich wieder zurück. „Ein Dämon? Glaube ich nicht und einen Geist? Ich jage Tagsüber, was soll mir da ein Nachtwesen tun können?“ Stew seufzte resignierend. „Vielleicht hast du ja recht…“
Der Hund neben Stew schien sich auf irgendwas zu konzentrieren. Er schnüffelte und ging auf den Fremden in der Kapuze zu. Der Hund sah zu dem Mann auf, legte den Kopf von einer Seite zu anderen und schien nachzudenken. Dann schnupperte der Hund an dem Mann… und nießte.
„Kommst du her!“ Stew wies seinen Hund zurecht, dieser spurte sofort und begab sich zurück an die Seite seines Herren.
Der Mann unter der Kapuze grinste noch breiter.
… Ein lauter Knall durschlug den Wald. Der Hund wurde von den Beinen gerissen und fiel auf die Seite. Der zweite Hund blieb erschrocken stehen.
Der Hund geiferte, der Speichel floss ihm aus dem Maul, trotzdem zögerte er.
Der Fuchs stellte sich für seine Jungen und seine Fähe. Es war offensichtlich, dass er gegen den mehr als doppelten so großen Hund keine Chance haben würde. Der Hund schien plötzlich abgelenkt, nieste und bekam von der Seite einen Tritt, der ihn von den Pfoten riss.
Ein Mann, in Mantel mit einer Kapuze tief ins Gesicht gezogen zeigte sich und trat noch einmal nach dem Hund. Ein unschönes Knacken war zu hören, als der Mann zielsicher unter den Kiefer des Hundes trat… worauf dieser Regungslos liegen blieb.
Ein erneuter Knall war zu hören und riss den Kapuzenmann herum. Er sackte mit Blick zu den Füchsen auf die Knie und hielt sich die rechte Schulter. „Verschwindet von hier!“ Der Fuchs stellte die Ohren auf. „Was sagtest du gerade?“ Der Mann hob den Kopf etwas um den Fuchs besser sehen zu können. „Ich sagte, dass ihr endlich verschwinden sollt!“ In seiner Stimme waren schmerz und Wut zu erhören.
„Siehe da! Der Fuchsteufel!“ Sam sah zu seinen toten Hunden herunter und rümpfte die Nase. Auch in seinem Gesicht war Wut zu lesen. „Du bist mir was schuldig du Dreckssack!“
Der „Fuchsteufel“ grinste. Der Fuchs vor ihm blieb weiterhin vor ihm stehen und sah die raubtierhaften Zähne unter der Kapuze.
Langsam richtete sich der Fuchsteufel auf. „Glaubst du eine Kugel reicht?“ Er ließ seine verletzte Schulter los und zog seine Kapuze zurück. Nun zeigten sich lange orange rote Haare, auf seinem Kopf richteten sich zwei Spitze schwarze Ohren auf. Die kleine Fuchsfamilie blicke zu dem Fuchsteufel auf. Als er sich zu dem geschockten Jäger umdrehte sah auch er das Gesicht eines menschlichen Fuchses. Die braungrünen Augen starrten ihn voller Hass an.
Sam wurde kreidebleich.
„Eine Kugel?“ Der Fuchsteufel strich sich den Mantel ab. „Glaubst du eine Kugel kann mich stoppen?“ Unter dem Mantel zeichnete sich leichte Kleidung in natürlichen Farben ab, aber auch zwei Dolche… und zwei Pistolen. „Mehr bin ich dir nicht wert?“
Sam wurde hastig… zog seine Pistole hervor und begann sie hastig nachzuladen.
Der Fuchsteufel zog seine erste Pistole. Ein Knall durchschnitt die Luft und der Jäger wurde in der Schulter getroffen, mit der er gerade noch seine Pistole hielt, die nun seiner kraftlosen Hand entglitt.
Sam bekam Panik! Er strauchelte, drehte sich um und wollte fliehen! Ein weiterer Knall und ein stechender Schmerz im Oberschenkel ließen ihn aber zu Boden gehen. „Scheiße, scheiße, scheiße!“ schmerzerfüllt begann er zu fluchen und sich vor Schmerz auf dem Boden zu wälzen.
Der Fuchsteufel drehte ihn Grob auf den Rücken zurück und zielte mit einer Pistole auf seinen Kopf.
Sam wurde noch bleicher. „Du…. Du… warum tust du Mistvieh das?“ stammelte er unter Schmerzen im Angesicht der Mündung.
„Aus demselben Grund, warum ihr Füchse jagt.“ Der Fuchsteufel grinste und entblößte dabei wieder seine Zähne. „Aus Spaß!“ Ein weiter Knall durchzog den Wald.
(Anmerkungen? Jeder Zeit gerne.
)
Er, seine Fähe und ihre beiden Jungen, getragen von ihren Eltern, liefen um ihr Leben.
Die Hunde folgten ihnen und waren auch gar nicht weit entfernt, nur ein Fehltritt trennte sie vor dem Tod durch ihre Kiefer… den Jäger von seinen Trophäen.
Sie schlucken Haken, schlüpften unter Wurzeln hindurch, durch dichte Farne. Immer wieder nur bekamen sie kurze Pausen, eh die Hunde, getrieben von der Jagd, ihre Fährte wiederfanden und wieder hinter ihnen her waren.
Sie konnten nicht mehr…
Die Hunde kamen langsam nähre. Verzweifelt sahen sie sich an… sie wussten, ihr Ende würde nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Ein Hund war fast an der Fähe dran, er setzte zum finalen Schlag an….
Die Taverne war gut gefüllt.
Ausschließlich Menschen saßen hier im „Fuchsbau“ und ließen es sich gut gehen, was daran liegen könnte, dass es in diesem Dorf nicht mehr gab als diese Taverne.
Das Tagewerk war getan:
Die Felder bestellt, das Korn gemahlen, das Vieh versorgt… die Jagd getan.
Es wurde gelacht, es wurde gefeiert, es wurde getrunken und sich Geschichten erzählt.
Eine Person passte aber nicht so recht ins Bild. Sie saß in der hintersten Ecke und kaute auf dem Brot herum, was wohl ihr Abendmahl werden sollte. Der Mantel ließ nur erahnen dass es sich um einen Mann handeln musste, zu Mal die Kapuze auch keinen Blick auf das Gesicht zuließ.
„Bist du verrückt? Fuchsjagd? Hast du nicht gehört, was dem Horst aus Steinfels passiert ist als er die Viecher gejagt hatte?“ Scheinbar ein Bauer stand empört auf während er sprach. „Getötet hat es ihn! Übel zu gerichtet! War nur noch schwer zu erkennen!“ Der Bauer redete sich in Rage. Der unverkennbare Jäger vor ihm zeigte sich unbeeindruckt. „Ammenmärchen…“ war seine Reaktion.
„Ammenmärchen?“ Der Bauer wurde nun noch lauter. „Der Fuchsteufel ist hier in der Nähe und du willst ernsthaft Füchse jagen gehen?“ Der Hund neben dem Jäger knurrte den Bauern an, worauf dieser langsam nachließ. Grinste die Kapuze?
„Ehrlich… wir sind gute Freunde, du kannst nicht dien Leben auf Spiel setzen, wenn so ein Wesen in der Nähe ist. Der Jäger beugte sich nach vorne. „Dann habe ich bald eine Trophäe mehr an der Wand.“ Er kramte eine Patrone hervor. „Das ist etwas, was Horst nicht hatte, Stew.“ Der Jäger grinste breit.
„Das mag ja sein, Sam, aber…. Was ist, wenn es sich um einen Dämon handelt? Oder gar um einen Geist? Die kannst du nicht töten!“ Bauer Stew war ernsthaft besorgt. Sam lehnte sich wieder zurück. „Ein Dämon? Glaube ich nicht und einen Geist? Ich jage Tagsüber, was soll mir da ein Nachtwesen tun können?“ Stew seufzte resignierend. „Vielleicht hast du ja recht…“
Der Hund neben Stew schien sich auf irgendwas zu konzentrieren. Er schnüffelte und ging auf den Fremden in der Kapuze zu. Der Hund sah zu dem Mann auf, legte den Kopf von einer Seite zu anderen und schien nachzudenken. Dann schnupperte der Hund an dem Mann… und nießte.
„Kommst du her!“ Stew wies seinen Hund zurecht, dieser spurte sofort und begab sich zurück an die Seite seines Herren.
Der Mann unter der Kapuze grinste noch breiter.
… Ein lauter Knall durschlug den Wald. Der Hund wurde von den Beinen gerissen und fiel auf die Seite. Der zweite Hund blieb erschrocken stehen.
Der Hund geiferte, der Speichel floss ihm aus dem Maul, trotzdem zögerte er.
Der Fuchs stellte sich für seine Jungen und seine Fähe. Es war offensichtlich, dass er gegen den mehr als doppelten so großen Hund keine Chance haben würde. Der Hund schien plötzlich abgelenkt, nieste und bekam von der Seite einen Tritt, der ihn von den Pfoten riss.
Ein Mann, in Mantel mit einer Kapuze tief ins Gesicht gezogen zeigte sich und trat noch einmal nach dem Hund. Ein unschönes Knacken war zu hören, als der Mann zielsicher unter den Kiefer des Hundes trat… worauf dieser Regungslos liegen blieb.
Ein erneuter Knall war zu hören und riss den Kapuzenmann herum. Er sackte mit Blick zu den Füchsen auf die Knie und hielt sich die rechte Schulter. „Verschwindet von hier!“ Der Fuchs stellte die Ohren auf. „Was sagtest du gerade?“ Der Mann hob den Kopf etwas um den Fuchs besser sehen zu können. „Ich sagte, dass ihr endlich verschwinden sollt!“ In seiner Stimme waren schmerz und Wut zu erhören.
„Siehe da! Der Fuchsteufel!“ Sam sah zu seinen toten Hunden herunter und rümpfte die Nase. Auch in seinem Gesicht war Wut zu lesen. „Du bist mir was schuldig du Dreckssack!“
Der „Fuchsteufel“ grinste. Der Fuchs vor ihm blieb weiterhin vor ihm stehen und sah die raubtierhaften Zähne unter der Kapuze.
Langsam richtete sich der Fuchsteufel auf. „Glaubst du eine Kugel reicht?“ Er ließ seine verletzte Schulter los und zog seine Kapuze zurück. Nun zeigten sich lange orange rote Haare, auf seinem Kopf richteten sich zwei Spitze schwarze Ohren auf. Die kleine Fuchsfamilie blicke zu dem Fuchsteufel auf. Als er sich zu dem geschockten Jäger umdrehte sah auch er das Gesicht eines menschlichen Fuchses. Die braungrünen Augen starrten ihn voller Hass an.
Sam wurde kreidebleich.
„Eine Kugel?“ Der Fuchsteufel strich sich den Mantel ab. „Glaubst du eine Kugel kann mich stoppen?“ Unter dem Mantel zeichnete sich leichte Kleidung in natürlichen Farben ab, aber auch zwei Dolche… und zwei Pistolen. „Mehr bin ich dir nicht wert?“
Sam wurde hastig… zog seine Pistole hervor und begann sie hastig nachzuladen.
Der Fuchsteufel zog seine erste Pistole. Ein Knall durchschnitt die Luft und der Jäger wurde in der Schulter getroffen, mit der er gerade noch seine Pistole hielt, die nun seiner kraftlosen Hand entglitt.
Sam bekam Panik! Er strauchelte, drehte sich um und wollte fliehen! Ein weiterer Knall und ein stechender Schmerz im Oberschenkel ließen ihn aber zu Boden gehen. „Scheiße, scheiße, scheiße!“ schmerzerfüllt begann er zu fluchen und sich vor Schmerz auf dem Boden zu wälzen.
Der Fuchsteufel drehte ihn Grob auf den Rücken zurück und zielte mit einer Pistole auf seinen Kopf.
Sam wurde noch bleicher. „Du…. Du… warum tust du Mistvieh das?“ stammelte er unter Schmerzen im Angesicht der Mündung.
„Aus demselben Grund, warum ihr Füchse jagt.“ Der Fuchsteufel grinste und entblößte dabei wieder seine Zähne. „Aus Spaß!“ Ein weiter Knall durchzog den Wald.
(Anmerkungen? Jeder Zeit gerne.